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Es gibt ein Sprichwort das heißt: „Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr!“ – Ich frage mich, wie schaut`s mit uns Frauen aus? Dass Mutter werden nicht leicht ist, wissen wir, dass Mutter sein nicht immer leicht ist, auch das wissen wir!
Nicht nur, dass wir rund um die Uhr für alle da sind (ob Kind, Mann oder Getier) – wir unterstützen unsere Familie auch damit, dass wir nebenbei arbeiten gehen.
Ob Teilzeit oder Ganztags – egal – wir arbeiten, damit es uns, und vor allem unseren Kindern gut geht. Heutzutage ein Alleinverdiener mit einer Familie – da muss man entweder sehr, sehr sparsam leben, oder der Mann verdient eine „Mörderkohle“.
Um die Wünsche unserer Kinder erfüllen zu können, dafür nehmen wir Frauen dies alles in Kauf.
Und unsere Kinder? Wo bleiben sie? Dafür gibt es, Gott sei Dank Einrichtungen – wie unsere Tagesmütter und Kindergärten. Hier sind die Kinder gut aufgehoben und werden bestens betreut. Aber was ist mit den Kleinkindern? Alleinerziehende Mütter wissen oft nicht, wie sie um die Runden kommen, oft gibt es keine Großeltern die auf die Kleinsten aufpassen können und eine Tagesmutti ist oft auch nicht leistbar. Mit dem Karenzgeld macht man keine großen Sprünge und da fangen dann die Probleme schon an. Aber es geht nicht nur alleinerziehenden Müttern so, es gibt genug verheiratete Frauen, die das Karenzjahr aus finanziellen Gründen nicht nutzen können. Dafür wäre die Einrichtung einer Kinderkrippe die beste Lösung – allen wäre damit geholfen!
Sicher, viele werden jetzt denken, was will die Lang – zuerst wollen die Ehepaare Kinder, dann wollen die Frauen arbeiten gehen auch noch. Leute, wir leben im 21. Jahrhundert, die gute alte Zeit ist vorbei, Markenartikel und gewisse Outfits bestimmen unser Leben und vor allem auch das Leben unserer Kinder! Spätestens in der Volksschule müssen es schon „Levis-Jeans“ oder „Hello Kitty“ Kleider sein, ansonsten ist man nicht „In“. Aber das ist nicht der einzige Grund warum Frauen immer früher arbeiten gehen wollen, das Leben ist teuer geworden, schauen Sie sich einfach einmal die Preise an! Oder hätten sie vor der Einführung des Euros, für 1 kg. Brot über 40,-- Schilling bezahlt oder für ein gutes Achterl Wein ca. 50,-- Schilling? Niemals! Oder? Ich rechne noch immer alles in Schilling um, und manchmal wird mir dann schlecht!
Unseren Familien soll es gut gehen, die Mütter sollen arbeiten gehen, wann sie wollen und die Kinder sollen behütet und beschützt werden, dafür ist die Einrichtung einer Kinderkrippe in Gleisdorf von höchster Wichtigkeit!
Ich wünsche Ihnen das Beste und bin immer für Sie da!
Ihre
Christa Lang
Frauenbeauftragte der Stadt Gleisdorf
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